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Immobilien in Italien, den Südküsten und der Karibik
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Vielseitig, bunt, Afrika

Das Bild rechts ist nur ein Beispiel für die afrikanische Art des Dachs überm Kopf. In Wirklichkeit ist Afrika wie auch Europa oder Amerika eine Ansammlung vieler verschiedener Kulturen und Kulturkreise, die neben eigener Musik und Sprache auch eine eigene Architektur besitzen - und in Afrika gibt es auch verschiedene Klimabedingungen, in denen die potentiellen und bereits existenten Immobilien angesiedelt sind. Möglichkeiten zur Investition gibt es also auch hier mehr als genug - mehr als der rechts sichtbare, für viele Europäer wohl klassische Fall (das Bild stammt übrigens aus dem 19. Jahrhundert).

Flagge von Kamerun

Nordafrika

Maghreb

Karte des Maghreb
Der Maghreb in Nordafrika:
Petit Maghreb (dunkelblau) und Grand Maghreb (hellblau)


Die meisten Leser dieses auf Deutsch verfaßten Artikels sehen sich nun erst einmal mit einem Begriff konfrontiert, der nichts aussagt. In Frankreich ist dieser bekannter. Genaugenommen bezeichnet "Maghreb" grob die arabische Welt Nordafrikas, namentlich Algerien, Tunesien, Marokko und Westsahara, im weiteren Sinne auch Libyen und Mauretanien. Und sogar Malta ist sprachlich dem Maghreb sehr nahe.
In dem Begriff sind nun noch nicht Staaten wie der Tschad oder Ägypten enthalten, aber Zweiteres sollte man ohnehin gesondert erwähnen. Zumal es sogar die "Arabische Maghreb-Union" gibt, in der die oberen Staaten Mitglieder sind.

Aber kommen wir zum Wesentlichen. Was macht Immobilien dieser Länder aus?

American Legation, Tanjier, Morocco
Amerikanische Gesandtschaft
Tanger, Marokko


Viele Kulturen haben hier Zwischenstop gemacht. Auch die Römer, die auf unsere Architektur einen entscheidenden Einfluß hatten, waren hier zugange. Weiterer europäischer Einfluß fand hier vor allem durch die Franzosen statt (das merkt man bis heute an der häufigen französischsprachigen Kommunikation). Aus dem Osten spielten die Ägypter eine Rolle, und die arabische Welt (angefangen mit den Mauren, die über Nordafrika auch Spanien nahmen). Auch aus anderen afrikanischen Regionen kamen Einflüsse, so z.B. von den Nubiern.
Bauten in Nordafrika zeichnen sich vor allem durch helle Steinbauten aus, oft mit arabischen Zierden, Zinnen und Bögen, stark beeinflußt durch den islamischen Kulturkreis. Oft vermitteln die mit Pflanzen geschmückten edleren Tempel, Villen und dergleichen das Flair einer Oase - Schatten und Fruchtbarkeit inmitten der für Europäer starken Hitze. Die hellen Baumaterialien und Anstriche rühren natürlich daher, daß diese Farben Hitze durch Licht, und damit der Sonne, eher abweisen - wie ein weißes Auto im Sommer. Steinbauten werden wohl die bevorzugte Bauweise sein, da man hier im Laufe der verschiedenen Fremden, die kommen und gingen, erfahren darin ist, widerstandsfähig zu bauen und auch viel Wissen in der Richtung mitnahm. Aber Stein ist auch im starken Temperaturgefälle von Tag und Nacht (Unterschiede von bis zu 40°C) eine gute Wahl.
Investoren werden hier sicher auf Tourismus setzen können, aber auch Wohnsitze für Menschen, denen ein warmes Zuhause vorschwebt und denen die Bauweisen Nordafrikas gefallen, sind hier mehr als denkbar.

officiële Vlag van de Republiek van Zuid-Afrika


Südafrika

Nelson Mandela visiting the congressman Eliot L. Engel, 2004
Steht für Vereinigung der Kulturen:
Südafrikas erster schwarzer Staatspräsident, Nelson Mandela

Liest man dieses Wort, denkt man erstmal an eines: Gewonnene Rugby-WM, Kap der guten Hoffnung, Nelson Mandela. Aber das ist nur ein kleiner Teil, der in sich schon einige Kulturen beherbergt. Als Europäer muß man sich mitunter erst einmal vor Augen halten, daß die Kulturvielfalt Afrikas locker mit unserer mithalten kann, und so auch der Süden Afrikas mehr ist als nur die Republik Südafrika.

Afrika, das ist eine reiche Ansammlung der Kulturen und auch der Klimazonen. Im Norden des Südens (Gegensätze ziehen sich eben an) hat man noch die Ausläufer der großen Hitze und Wüste, vielfach Steppen und recht dünne Vegetation. Dann kommen Berge, und schließlich die Küste mit dem lauten Getöse von Kapstadt.

Greater Cape Town, Cape of Good Hope
Metropolis in Südafrika:
Kapstadt am Kap der Guten Hoffnung


Wie auch in unseren Breitengraden hat man einen breiten Kontrast von "ursprünglichen" Dörfern und kleinen Häusern, die sich noch deutlich von den unseren unterscheiden, und der Masse einer Großstadt. Betrachtet man sich einmal das Bild von Kapstadt rechts, merkt man: Auch hier gibt es einige Gemeinsamkeiten mit unseren Gefilden.

Tanzania's Minister for Foreign Affairs plus guide at Kilimanjaro summit, the Uhuru Peak
Auch in Afrika fährt man Ski:
Außenminister Tansanias auf dem Gipfel des Kilimandscharo

Und man darf nicht vergessen, daß auch hier Tourismus kein geringer Nenner ist. Sogar Skitouristen kommen auf dem Gipfel des Kilimandscharo auf ihre Kosten. So lassen Schnee und Namen wie der Furtwängler-Gletscher durchaus heimisches Feeling auf dem Afrika-Trip aufkommen. Und ganz unbekannt ist Wintersportlern das Massiv in Tansania nicht - so läßt sich auch hier sicher mit einer Skihütte eine Existenz aufbauen. Oder ein Rückzugsort, ganz wie's beliebt.

Aber kommen wir zum Wesentlichen.

Was macht eigentlich Südafrika nun aus? Es ist in den Augen dieses Autors die besondere Natur. Es ist ja immer wieder erwähnt auf diesen Seiten: die Natur hat einen Einfluß auf ihre Umgebung. Und Südafrika hat eben seine ganz eigene "Optik" und Ausstrahlung - ein Fleck Erde wie kein anderer.

Victoria Falls (Mosi-oa-Tunya), between Zambia and Zimbabwe
Ungezähmtes Afrika: Victoriafälle
(afrikanisch: Mosi-oa-Tunya, der Rauch der donnert)

Denken wir einmal ans Fernsehen (passender Begriff hier: fern sehen): Viele von uns kennen noch Tierdokumentationen von afrikanischen Savannen und Steppen. Diese sind oftmals im Serengeti-Nationalpark gedreht (mit seinem weit bekannten Ngorongoro-Krater, dem "Krater Noahs"; Weltnaturerbe seit 1979), dem Tor nach Südafrika in Kenia und Tansania.
Manch einem mögen auch Bilder aus der Formel 1 in Erinnerung sein - die Rennstrecke von Kyalami (nahe Gauteng, nicht weit von Johannesburg) war bis einschließlich 1993 Austragungsort eines Grand Prix.

So zieht sich eine ganze Landschaft entlang der Südhälfte dieses Kontinents, unterbrochen nur von dem Kilimandscharo-Massiv.

Case à la chefferie de Bana, entre Douala et Bamenda, en Cameroun
Lädt zum Entspannen ein:
Bamiléké-Haus in Kamerun

Und wenn man sich dann etwas in die "Wildnis" hinauswagt, ist es ganz wie bei uns: Die Großstädte wie Kapstadt werden abgelöst von individuelleren Baustilen, älteren Häusern - und da merkt man dann den Unterschied zwischen Europa und Afrika. Hier baut man luftiger und dem Klima angepaßter. Entweder Holzhäuser mit Flachdächern, die stellenweise auch an Kuba erinnern mögen, oder die Lehmhütten, die eher dem entsprechen, was sich viele Europäer unter afrikanischer Architektur vorstellen mögen.
Unzweckmäßig ist das nicht. Stellen Sie sich eine Grillhütte in stabilerer Ausführung vor, wo es den ganzen Tag warm ist - und schon wissen Sie, warum man hier mitunter so baut, wie man baut. Nicht etwa, weil keiner auf eine andere Idee kommt, sondern weil es eben zur Umwelt paßt.

Was für eine Immobilie soll's denn nun sein?

Das liegt ganz an Ihnen. Unsere Einführung in die Landschaft und Architektur haben es schon gezeigt: Hier ist fast alles möglich. Tourismuseinrichtungen an einer Superbike-Rennstrecke oder der südafrikanischen Metropole Kapstadt, oder für Wildnisliebhaber und Abenteurer, die die Serengeti besuchen (oder vielleicht sogar die Sahara); Investitionen in Industrie- und Gewerbeimmobilien am Kap; wenn es Ihnen persönlich dort gefällt, an diesem besonderen Fleckchen Erde, auch ein (Ferien-)Haus?

Wenn Sie Privatinvestor sind, ist es eine Geschmacksfrage eines einzigartigen Landstrichs, wenn nicht, eben die, ob Sie das besondere Händchen für die besonderen Anforderungen Afrikas haben. Eine Zukunft bietet sich hier schon - mit dem gewissen Etwas hat man hier bald eine erfolgreiche Investition getätigt.

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